Was ist Reiki?

Reiki ist eine japanische Methode zur Entspannung, Regeneration und gesundheitlichen Prävention. Durch das Auflegen der Hände auf den (bekleideten) Körper wird die Lebensenergie des Menschen aktiviert. Damit werden Körper, Geist und Seele belebt und harmonisiert

Der Begriff Reiki verbindet die japanischen Worte rei (Kosmos/Universum) und ki (Lebensenergie) und bedeutet damit übersetzt „Universale Lebensenergie“. Entdeckt wurde die Technik 1922 von dem Japaner Dr. Mikao Usui, der sie in Japan verbreitete. In den letzten Jahrzehnten wurde die Methode dann auch in Europa und Amerika sehr populär, da sie einfach zu erlernen ist und das körperliche und seelische Wohlbefinden steigert. Durch die Anhebung des energetischen Niveaus unterstützt Reiki die Selbstheilungskräfte. Es kann unterstützend bei Erkrankungen angewendet werden und hilft beispielsweise bei

  • Kopfschmerzen
  • Erkältungen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen oder
  • depressiven Verstimmungen.

Regelmäßige Behandlungen fördern das psychische Gleichgewicht und das allgemeine Wohlbefinden.

Reiki aus medizinischer Sicht

Vor allem im amerikanischen Gesundheitswesen erforschen immer mehr Mediziner die Wirkungen von Reiki im Rahmen eines ganzheitlichen Verständnisses von Gesundheit sowie körperlichem und geistigem Wohlbefinden. Dabei stellt Reiki keine medizinische Intervention im Sinne einer Therapie dar, sondern die Behandlungen tragen schlicht dazu bei, dass die Selbstheilungskräfte des Menschen aktiviert werden.

Die amerikanische Reiki-Lehrerin und Medizinerin Pamela Miles, Gründerin des „Institute for the Advancement of Complementary Therapies“, hat in ihrer 20-jährigen praktischen Arbeit mit Reiki im klinischen Kontext dabei folgende Erfahrungen gemacht: Schon eine 20-minütige Behandlung bewirkt bei HIV-Patienten eine Linderung von Ängsten und Schmerzen. Reiki kann, beispielsweise bei der Behandlung von Krebs-Patienten, die Nebenwirkungen von Medikamenten mildern. Am Portsmouth Medical Center werden inzwischen jährlich rund 2.000 Reiki-Behandlungen für Patienten gegeben. Das Ergebnis sind ein niedrigerer Bedarf an Schmerzmitteln bei den Patienten, eine schnellere Erholung und eine geringere Verweildauer im Krankenhaus. Die ausgleichende Wirkung von Reiki mildert Stress-Symptome. Psychiatrie-Patienten, die mit Reiki behandelt wurden, benötigten bei kontinuierlicher Reiki-Anwendung weniger Medikamente.

Quellen:
http://www.pamelamilesreiki.com/pdf/vibratlinterview.pdf
http://www.pamelamilesreiki.com/pdf/alt_therapies_reiki.pdf

Bei einer Reiki-Behandlung werden die Hände jeweils für mehrere Minuten im Wechsel auf Standardpositionen aufgelegt, um so den Energiefluss im Körper zu aktivieren. Der Behandler stellt dabei weder eine Diagnose, noch „lenkt“ er Energien in irgendeiner Weise.